Vor mehr als 3 Monaten habe ich mich nach 12-jähriger Beziehung und 2 1/2-jähriger Ehe von meinem Lebenspartner getrennt. Der Schmerz ist unermeßlich groß und dies hier ist der Versuch vielleicht
doch irgendwie, irgendwann damit fertig zu werden. Kann man je damit fertig werden, heilt die Zeit wirklich alle Wunden, hilft es tatsächlich seine Gefühle niederzuschreiben? Ich werde es hiermit
versuchen und vielleicht liest ja doch der/die eine oder andere meinen blog und erzählt mir von ihrer/seiner Geschichte über das Überleben einer solchen Lebenskrise...
Es vergeht fast keine Minute in der ich nicht an ihn denke, mir all das Erlebte immer und immer wieder in den Sinn kommt, das Gute wie das Schlechte. Ich will es nicht glauben, dass meine große
Liebe zerplatz ist - wie eine Seifenblase, die zu groß wurde und dadurch immer dünner und dünner. Ich habe den Glauben verloren, den Glauben an die große Liebe, den Glauben an das Gute im
Menschen - sind wirklich alle Männer so? Ist es wirklich "normal", dass Männer lügen, betrügen obwohl sie ihre Frauen lieben? Muss ich mich wirklich damit abfinden, dass es ihn gar nicht gibt,
den ehrlichen, treuen Mann??